Aktuelles

Hier zunächst das Verfahren: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann noch wegen eines Formfehlers bei der öffentlichen Auslegung noch bis zum 3. August die Pläne unter www.regionalplanung-hannover.de   einsehen und dann bis zum 17. August seine individuellen Einwendungen (auch per e-Mail ) bei der Region einreichen. Wichtig ist, dass möglichst viele und möglichst unterschiedliche Einwendungen eingehen, damit jede für sich auch bearbeitet und beantwortet werden muss. Wir stellen hier nach und nach weitere Informationen und Argumente ein sowie Hinweise zum Verfassen der Einwendung.

Zunächst einmal gibt es hier eine Reihe von Dokumenten und Materialien zur Information und zur weiteren Verwendung. Es wird darüber hinaus noch an eine Unterschriftenaktion und ein Treffen zum Austausch der jeweiligen Argumente für die Einwendung gedacht.

Präsentation der Bürgerversammlung
Hauswurfsendung CDU
Zeitungsartikel Deisteranzeiger
Themen Windpark
Textbausteine (nicht identisch verwenden!)
Stellungnahme Prof. Hauptmeyer
Stellungnahme Frau Dr. Corinth
Ärzteforum Emissionsschutz
Stellungnahme Stadt Springe
Erläuterungskarte

 

 

 

Selten war eine Versammlung so gut besucht wie die Bürgerversammlung am 26.Juli zum Thema "Vorrangflächen Windenenrgie" im Gasthaus Alexandros. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich der Plan der Region Hannover, unmittelbar östlich von Lüdersen den größten Windpark der Region zu ermöglichen. Dagegen machten zunächst die SPD und dann auch die CDU mobil. Möglichkeiten, diesen Park zu verhindern, Ausblick3Webstanden im Mittelpunkt der Bürgerversammlung, zu der überraschend Regionspräsident Hauke Jagau seine Teilnahme zugesagt hatte. Er konnte sich zu Beginn die umfangreichen Einwendungen anhören, die in den
letzten Tagen von Bürgerinnen und Bürgern bei Ortsbürgermeisterin Ursel Postrach eingegangen waren, um dann die Position und die Entscheidung der Planer in der Regionsverwaltung zu erläutern. Tenor: Die Auswahl  der Vorrangfläche sei korrekt verlaufen, man brauche die klaren Festlegungen, um Wildwuchs bei Windenergieanlagen zu verhindern. In der anschliessenden Frage- und Diskussionsunde gab es viel Kritik und Forderungen, diese Pläne fallen zu lassen. Leider ohne irgendwelche Zeichen auf Entgegenkommen der Region. Zum Abschluss der Versammlung wurden weitere Schritte verabredet, um den Riesenwindpark zu verhindern. Dazu soll eine gemeinsamen Initiative der Ortsratsratsfraktionen beitragen, wie auch eine Vielzahl von Einwendungen, die bis spätestens 17. August gegen diese Pläne bei der Region eingereicht werden müssen und eine Webseite, auf der AnregungenLüdersens Zukunft, Informationen und neue Erkenntnisse zusammengetragen werden. Sie ist unter "Vorrangfläche Windenergie" hier zu finden.

Bis Ende 2015 war das Gebiet östlich von Lüdersen noch nicht einmal als Fläche für Windenergienutzung im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP)  vorgesehen. Ohne Vorankündigung wurde dann - nach öffentlicher Beteiligung zum RROP - die größte Fläche für Windenergie der Region mit 409 Hektar direkt vor unserem Dorf aus dem Hut gezaubert. Ohne die Betroffenen hier zu informieren, geschweige denn an der Auswahl zu beteiligen! Geht es nach den aktuellen Plänen der Region, sollen bis zu 22 Windkraftanlagen mit weit über 100 Meter Höhe den einmaligen Blick auf unser Bergdorf und von Lüdersen nach Hannover und ins Calenberger Land versperren. Ausblick3Kommt es dazu, würden die Perspektiven für die Zukunft des Bergdorfes buchstäblich verbaut. Wer möchte schon mit der Aussicht auf einen Riesenwindpark hierherziehen, welche Möglichkeiten gäbe es noch für Lüdersen, die Aussicht etwa vom Süllberg rundherum und bis zum Brocken in das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept ILEK Calenberger Land einzubringen.

Am 2. Juni erfuhr unsere Ortsbürgermeisterin von der Stadt Springe, dass die Firma Bertelmann, die in den letzten Jahren in Lüdersen mit Erfolg tätig war, eine Grünpflege für die  Stadt nicht mehr macht und der Vertrag gekündigt wurde. Die Firma war bisher nur in Lüdersen tätig gewesen. Die Stadt ist jetzt dabei, die Grünpflege neu zu vergeben. Aus diesem Grund wird es wohl noch etwas dauern, bis in Lüdersen die Beete wieder gepflegt werden. Bei dem Tempo, das die Stadt bei der Erneuerung des Spielplatzes im Ortskamp derzeit einschlägt, könnte es auch bei den Rosenbeeten länger dauern. .
Es ergibt sich Frage, warum es der Stadt erst im Juni einfällt, dass die Grünpflege, wo auch immer, getan werden muß. Ob man da tatsächlich der Meinung ist, das merkt keiner, wenn nichts mehr gepflegt wird?
Unkraut
Unser Bild zeigt, wie das Rosenbeet am Eingang Im Thiefeld von der Ackerwinde und anderen Pflanzen überwuchert ist.Im Rahmen der Dorferneuerung sind die Beete für viel Geld angelegt worden und waren ein Schmuckstück und Aushängeschild für Lüdersen. Sollen sie nun verfallen, weil die Stadt sich um ihre Aufgaben drückt?

Lüderser Terminkalender

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